Bisher sind Modelle in der Klimawandelforschung vor allem zum Skalieren von Daten und zum Eingrenzen von Handlungsoptionen für die Zukunft genutzt geworden, selten zum Publizieren, Popularisieren und oder zur Veranschaulichung wissenschaftlicher Erkenntnisse für ein interessiertes Publikum. Das führt zu einer hohen Unmittelbarkeit des Wissens.

Die internationale Zusammenarbeit in der Klimaforschung ist seit Beginn des Jahres 2020 praktisch auf den virtuellen Raum begrenzt. Doch ergeben sich im virtuellen Raum nicht nur neue Austauschformate, sondern auch neue technische Möglichkeiten, trotz Isolierung einen wissenschaftlichen Austausch zu ermöglichen. Der Einsatz von Feldforschungsassistenten mit
gleichartigen Dokumentationsmöglichkeiten (Field work kits) ermöglichen die Wiedergabe von Felddaten durch technische Innovationen (360°-Kameras, Drohnen, Landscape-Scanner) auch ohne übermäßiges CO2-schädliches Reisen innerhalb internationaler Netzwerke.