Der Aralsee — gestern, heute, morgen…

Modell von der ehemaligen Uferkante des Aralsee am Ust Jurt Plateau im Westen des ehemaligen Seegebiets.

Das Verlanden und Verschwinden des Aralsees ist eine der größten Umweltkatastrophen des 20. Jahrhunderts. Vor allem in den 1980er Jahren erregte es weltweite Aufmerksamkeit. Auch in der aktuellen Klimadebatte spielt das Schicksal des Aralsees wieder eine gewichtige Rolle. Bisherige Forschungen in Bezug auf den Aralsee waren vornehmlich naturwissenschaftlich oder medizinisch motiviert. Eine regional und kulturwissenschaftliche Herangehensweise verspricht jedoch zusätzliche Einblicke und Erkenntnisse. Wie erinnern und verarbeiten die von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen die drastischen Veränderungen ihrer Lebenswelt und welche Strategien entwickeln sie, um unter den neuen Bedingungen ihre Zukunft zu gestalten?
Diese Fragestellung stand im Mittelpunkt eines von der DFG geförderten und gemeinsam vom Zentralasien-Seminar der Humboldt Universität und der Karakalpakischen Filiale der Akademie der Wissenschaften Usbekistans
durchgeführten Forschungsprojekts. Hier können wir die Ausstellung zum Thema noch einmal im virtuellen Modell verfolgen. (Achtung, das Hintergrundmenü Vollbild funktioniert nicht. Für ein Vollbild bitte hier klicken.)

Schreibe einen Kommentar