Klimaschutz goes wild

Das Institut für Internationale Klimawandelforschung goes wild. Seit 2020 dürfen auf dem gesamten Bundesgebiet nur noch gebietseigene Arten bei der Anlage von Landschaftselementen wie Naturhecken, Streuobstwiesen, Straßenböschungen, ehemaligen Tagebauflächen, Deichen oder Freiflächen im Siedlungsbereich verwendet werden. Jedoch gibt es dieses gebietseigene Saatgut z.B. für Wiesen kaum. Darauf weist auch das sächsische Projekt Divergen hin, das beachtliches Informationsmaterial zusammengestellt hat.

Saatgut Lagerhaus, Bild: Claudius Günther 2021

Den Mangel an regionalem Saatgut möchten wir zusammen mit der Motormühle beheben. Deshalb bauen wir gerade eine Strategie zur Vermehrung und Verbreiterung autochthonen Saatguts auf, die wir für viele Interessenten bereitstellen wollen. Dazu sind wir Mitglied des bundesweiten Zusammenschlusses von Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten VWW geworden. Desweiteren bemühen wir uns gerade um den Aufbau einer Vermehrungshecke und haben eine kleine Baumschule aufgemacht, die stetig wächst. Das Gehölz hierfür gewinnen wir aus einer aus dem für das Bonsai Erzeugen berühmt gewordenen Technik: dem Air Layern, zu deutsch Abmosen und wissenschaftlich: der vegetativen Vermehrung.

Vermehrung gebietseigener Stauden, Bild: Claudius Günther, 2021

Hinzu kommen gebietseigene Stauden, die wir in einer kleinen Gärtnerei vermehren werden.

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