Das Citizen Science eine Million Stecklinge Projekt

Seit etwa 20 Jahren gibt MillionTrees+ Projekte in allen Teilen der Welt. Das Problem, vor dem alle diese Projekte stehen, ist die Verfügbarkeit von geeigneten Pflanzen, Flächen zur Anpflanzung und Aktivisten, die diese Arbeit leisten. Für uns liegt die Lösung für dieses Problem in der Citizen science: einer Methode, bei denen Projekte unter Mithilfe von oder komplett durch interessierte Laien durchgeführt werden und in den air layern genannten Stecklingen.

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Der Nomadismus im 21. Jahrhundert

Lebensgrundlage der Landwirte und Nomaden. Darüber hinaus stellt der Klimawandel eine größere Bedrohung für die sesshafte Landwirtschaft dar, da die intensive Landnutzung im Allgemeinen stärker unter der globalen Erwärmung leidet als die mobile extensive Nutzung. Die jährlichen Durchschnittstemperaturen steigen in Zentralasien und weltweit stetig an. Die Erwärmung in Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan ist ähnlich oder größer als der durchschnittliche globale Temperaturanstieg. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) berichtet von einer gewissen Zunahme der Niederschläge in Zentralasien zwischen 1900 und 2005. Dies könnte bedeuten, das der Nomadismus auf lange Sicht eine bessere Überlebenschance bietet als die intensive Landwirtschaft. Ein Projekt untersucht dies gerade.

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Lakritze als Alternative

Das Geheimnis des Echten Süßholzes (Glycyrrhiza glabra), die wir durch die Lakritze kennen, ist eine gewisse Salztoleranz und ein längeres Überleben unter Salzgehalt zu zeigen. Die tiefwurzelnde Süßholzwurzel hat die Fähigkeit, den Grundwasserspiegel zu senken und dadurch zu verhindern, dass Salz an die Oberfläche des Bodens steigt.

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Bangladesch in Zeiten des Klimawandels


In Europa wird Bangladesch allgemein als am stärksten betroffene Region des Klimawandels charakterisiert. Im Land ist man sich seit mehr als einem Jahrzehnt der Gefahr bewusst und hat hierfür ein eigenes Ministerium eingerichtet. Eine Sonderausstellung im Mauritianum Altenburg „Wenn Wasser knapp wird – veränderte Lebenswelten im Ganges-Delta“ widmet sich seit dem Herbst 2020 dem hochbrisanten Thema Klimawandel und zeigt seine verheerenden Auswirkungen
auf die Menschen in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt auf. Die Ausstellung nimmt den Besucher mit zu den Orten des Klimawandels, skizziert Lebenswelten im wasserreichen
Ganges-Delta, in den Waldregionen und auf den Teebergen des Nordens, in saisonalen Überschwemmungsgebieten im Inneren des Landes und in Gegenden, die als Dürreregionen gelten – erzählt vom Entstehen und Vergehen von Land und Leben.

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Der Aralsee — gestern, heute, morgen…

Das Verlanden und Verschwinden des Aralsees ist eine der größten Umweltkatastrophen des 20. Jahrhunderts. Vor allem in den 1980er Jahren erregte es weltweite Aufmerksamkeit. Auch in der aktuellen Klimadebatte spielt das Schicksal des Aralsees wieder eine gewichtige Rolle. Bisherige
Forschungen in Bezug auf den Aralsee waren vornehmlich naturwissenschaftlich oder medizinisch motiviert. Eine regional und kulturwissenschaftliche Herangehensweise verspricht jedoch zusätzliche Einblicke und Erkenntnisse. Wie erinnern und verarbeiten die von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen die drastischen Veränderungen ihrer Lebenswelt und welche Strategien entwickeln sie, um unter den neuen Bedingungen ihre Zukunft zu gestalten?

Diese Fragestellung stand im Mittelpunkt eines von der DFG geförderten und gemeinsam vom Zentralasien-Seminar der Humboldt Universität und der Karakalpakischen Filiale der Akademie der Wissenschaften Usbekistans durchgeführten Forschungsprojekts. Hier können wir die Ausstellung
zum Thema noch einmal im virtuellen Modell verfolgen.

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