Munshigonge
Uferbefestigung vor Ort erstellen

Munshigonge

In Munshigonge waren wir in einem Mawali Dorf, einer Community von landlosen Sturmopfern, bei der Samenbank von Arjuna Khanum, beim Head Office von Barcik, in einer Hindu Community von mattenflechtenden Frauen. Dazu fuhren wir jedesmal über die Fläche, die Ayla 2009 kahl rasiert hinterließ und die heute fast ausschließlich von Schrimp Zuchten bevölkert ist.

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Pathi Char

Pathi Char ist eine kleine Insel, die nur eine Familie besitzt. Der Vater unseres Doktoranden an der Anthropologie der Uni Dhaka nutzt die Insel mit seinen zwei Brüdern für Büffel- und Rinderzucht. Er besitzt um die 300 Rinder und Büffel und betreibt mit ihnen ein risikoreiches Geschäft.

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Manpura II

Heute ging es mit einer Tour de force und großer Delegation über die Insel, Hassan und Parvez sind aus Dhaka mit dem Schiff angekommen und es gab eine erste Exploration zu den Stellen, an denen der Fluss an der Insel nagt. Zuerst waren wir im Norden der Insel, wo der Ganges die Insel quasi um ein Drittel verkleinert hat. Auf den aktuellen Google Maps Karten war auf den Smart Phones vor uns noch Land zu sehen, tatsächlich aber war es weggeschwemmt. Nun versucht man mit Zementblöcken den noch verbliebenen Teil zu retten. Die Zementblöcke werden gleich am Fluss gefertigt, und an die Flusskante gestapelt. Die Leute, die in dieser Gegend leben, haben uns von ihrem Landverlust erzählt. Viele von ihnen sind mehr als einmal umgezogen auf der Flucht vor dem Wasser. 6 oder 11 mal umziehen waren dabei auch keine Seltenheit

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Hatiya
Hatiya Minora Begum

Hatiya

Hatiya ist Manpura in Richtung Bucht von Bengalen vorgelagert. Es hat auf den ersten Anblick eine etwas andere Natur. Die Insel ist größer als Manpura, die Bäume stehen hier irgendwie dichter, sie macht den Eindruck als sei sie weitaus länger besiedelt worden. Es fällt weniger Licht auf die Strassen und dafür ist es aber auch ein ganzes Stückchen kühler. Die drei Inseln Bhola, Manpura und Hathiya wurden etwa zur gleichen Zeit besiedelt. Es war vor etwa 200 Jahren, da kamen die Menschen vom Osten her, von der Insel Sandwipp vor allem, Entdeckt wurden sie im 16. Jahrhundert vom Spanier Domingo de Alvares. Später beanspruchten die Briten das Territorium und machten die Gegend urbar. Besiedelt wurden die Inseln bis in den letzten Winkel hinein. Kaum ein Stück Urwald blieb erhalten. Fast alles hier ist Garten und Ackerland, der Garten dicht bei den Häusern, der Acker zwischen den Gehöften.

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