Die Coronakrise bringt die Internationale Klimawandelforschung an einen Scheideweg. Waren früher die Methoden der Feldforschung Normalität, müssen nun neue Methoden eingeübt werden. Einen Ausweg aus der Krise sind virtuelle Welten und Modelle, die Wissenschaft begreifbar und übersetzbar machen. Diese neuen Methoden der Wissensvermittlung verlangen aber eine andere Art der wissenschaftlichen Arbeit.

Das Institut für Klimawandelforschung und Modelling vereint hier mehrere Standbeine:

Es forscht an den Hotspots des internationalen Klimawandels, dem Aralsee-Gebiet in Zentralasien und den Küstenregionen im Gangesdelta (Bangladesch) oder den dürregeplagten Oasen in Nordafghanistan umd dem fernen Osten Russlands.

Es forscht aber auch an ästethischen Verfahren, die Wissen begreifbar machen können. Dies ist der Bereich des Modelling. Hier wird Klimawissen in Modelle überführt.

Zusammenarbeit, Vermittlung und Veranschaulichen von Klimawandelforschung war bisher auf kostspielige Präsenzmodelle wie Universitäten, Forschungsreisen, physische Ausstellungen und Museen zugeschnitten. Die virtuellen Möglichkeiten in der Klimawandelforschung werden im Zuge von Corona indes immer wichtiger. Sie ersetzen erstens unnötige Forschungsreisen, verbessern außerdem die Wissensvermittlung und erhöhen damit den Grad der Popularisierung von Klimawandelforschung.